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Kennst du die Grundlagen der Börse?

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Für Leute, die nicht investieren oder gerade damit begonnen haben, wirkt die Börse eher wie ein Casino als eine Investitionsmöglichkeit. Das ständige Auf und Ab des Marktes kann dazu führen, dass Schwankungen große finanzielle Gewinne oder Verluste nach sich ziehen. Während die Welt des Investierens verwirrend erscheinen mag, kannst du dein Geld am Markt besser verwalten, je mehr du über Aktien und andere Anlagen weist. Obwohl es immer möglich ist, Geld zu verlieren, kann eine Investition an der Börse eine großartige Möglichkeit sein, dein Vermögen zu vergrößern, vorausgesetzt, du hast genügend Zeit und planst richtig. In diesem Artikel lernst du daher alle Börsen Grundlagen, die du für einen erfolgreichen Start benötigst.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die Börse stellt einen Ort dar, an dem Wertpapiere (d.h. Aktien, Investmentfonds usw.) ge- und verkauft werden.
  • Wertpapiere werden an Börsen gekauft und verkauft.
  • Eine Investition an der Börse kann höhere Renditen bringen als das Geld auf einem Sparkonto. Jedoch birgt es auch höhere Risiken.
  • Wirtschaftliche und politische Faktoren können die Börsenbewegungen beeinflussen.

Was genau ist die Börse?

Die Börse ist ein Markt, an dem Menschen Aktien von Unternehmen in öffentlichem Besitz kaufen können, um an den finanziellen Errungenschaften der Unternehmen teilzunehmen. Aktien, Investmentfonds und andere Wertpapiere werden an einer Börse wie der New York Stock Exchange gekauft und verkauft.

Anleger können mit Dividenden aus Aktien, Investmentfonds, ETFs und anderen Ertragsanlagen Geld verdienen. Außerdem kann man zusätzliche Kapitalgewinne erzielen, indem man Aktien zu einem höheren Kurs verkauft, als man sie eingekauft hat. Entwickelt sich das Unternehmen jedoch nicht so wie von den Analysten und der Mehrheit der Anleger erwartet, können auch Verluste entstehen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die sich auf die Aktienkurse auswirken können, z. B. Zinssätze, Inflation, Arbeitsstreiks, weltweite Ereignisse wie Naturkatastrophen, Änderungen der Ölpreise und vieles mehr. Politische und wirtschaftliche Ereignisse wie beispielsweise ein Handelskrieg können sich auch auf den Aktienmarkt auswirken.#

Was sind Bären- und Bullenmärkte?

Um das ständige Auf und Ab der Börse zu symbolisieren, hat die Wall Street eine eigene Terminologie entwickelt. In einem Bullenmarkt läuft alles in der Wirtschaft gut. Die Aktienkurse steigen, die Arbeitslosigkeit ist niedrig und die Wirtschaft wächst. Bei steigenden Aktienkursen gibt es tendenziell mehr Käufer als Verkäufer auf dem Markt. Ein Bullenmarkt kann einige Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern. Der Markt bewegt sich jedoch zyklisch, sodass ein Bullenmarkt einen Endpunkt hat.

Wenn die Aktienkurse fallen und die Wirtschaft nicht gut läuft, spricht man von einem Bärenmarkt. Auch ein Bärenmarkt hat keine zeitliche Begrenzung, kann sich also jahrelang fortsetzen. In diesem Zeitraum fällt es den Anlegern schwer, profitable Aktien auszuwählen. Einige Anleger verwenden eine Handelsstrategie, die als Leerverkauf bezeichnet wird, um bei fallenden Aktienkursen Gewinne zu erzielen. Dies geschieht, wenn ein Anleger Wertpapiere verkauft, die er geliehen hat und die er später zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen möchte.

Ein Bärenmarkt kann mit einer Börsenkorrektur einhergehen. Eine Korrektur findet statt, wenn ein wichtiger Aktienindex wie der S&P 500 im Vergleich zu seinem letzten Höchststand um 10 % oder mehr nachgibt. Eine Korrektur bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Bärenmarkt eintreten wird, kann jedoch auf einen Bärenmarkt hinweisen.

Wie viele Aktienarten gibt es?

Es gibt zwei Hauptarten von Aktien, die Anleger besitzen können: Stammaktien und Vorzugsaktien. Wenn von Aktien die Rede ist, handelt es sich meistens um Stammaktien, da diese die Mehrheit der ausgegeben Aktien ausmachen. Beide Arten repräsentieren das Eigentum an einem Unternehmen, aber Vorzugsaktien sind im Gegensatz zu Stammaktien mit festen Dividenden ausgestattet, wohin gegen Stammaktien variable Dividenden aufweisen. Wenn es um die Auflösung von Unternehmen aufgrund von Insolvenzen geht, ist man im Vorteil, wenn man Vorzugsaktien besitzt. Der Grund dafür ist, dass sie vor den Stammaktionären aus der Insolvenzmasse bezahlt werden.

Merke: Der größte Unterschied ist, dass Stammaktien ein Mitbestimmungsrecht haben, wenn es um unternehmensrelevante Fragen bei den Hauptversammlungen geht.

Was sind Blue-Chips?

Blue-Chips sind Aktien der Big-Player; große, gut etablierte Unternehmen mit zuverlässigen Erträgen wie Walt Disney, McDonalds oder Apple. Ein „Blue-Chip“ zeichnet sich durch eine erstklassige Bonität, gute Wachstumsperspektiven und regelmäßige Zahlungen von Dividenden aus. Des Weiteren sind diese Werte auch regelmäßig in Aktienindizes vertreten.

Viele Blue-Chips werden auch als Dividendenaristokraten eingestuft. Ein Dividendenaristokrat ist eine Aktie, die ihre Dividendenausschüttung an Anleger seit 25 Jahren oder länger in Folge kontinuierlich erhöht hat.

Was bedeutet es, wenn eine Investition gut abgesichert ist?

Eine Anlage ist gut abgesichert, wenn ein Anleger die Verluste einer bestimmten Aktie begrenzt, indem er eine entgegengesetzte Position in derselben Aktie einnimmt. Bestimmte Arten von Anlagen können auch als natürliche Absicherung gegen Volatilität angesehen werden.

Immobilien zum Beispiel sind eine Investition, die historisch gesehen gut zur Absicherung geeignet war, da sie nicht so eng mit den Bewegungen an den Aktienmärkten korreliert. Selbst wenn die Aktienkurse abrutschen, hat man mit Immobilien die Möglichkeit dies auszugleichen.

Wie man anfängt, in die Börse zu investieren

Zum ersten Mal an der Börse zu investieren ist nicht so schwierig, wie du vielleicht denkst. Der einfachste Weg, um loszulegen, ist die Eröffnung eines Handelskontos bei einem Online-Broker. Von dort aus kannst du anfangen zu investieren, indem du Aktien, Investmentfonds, ETFs und andere Anlageprodukte kaufst. Bei einigen Online-Brokern kannst du nur vollständige Anteile erwerben, bei anderen kannst du auch anteilige Investments tätigen. Das heißt, dass du nur einen Teil einer Aktie kaufst.

Achte beim Kauf einzelner Aktien, bei der Anlage in Investmentfonds, Anleihen oder andere Anlagen auf die Kosten, die du für die Anlage zahlst, sowie auf die historische Wertentwicklung der Anlage. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist zwar kein Indikator dafür, wie gut eine Aktie in Zukunft abschneiden wird, kann jedoch eine hilfreiche Richtlinie für Anlageentscheidungen sein.

Fazit

Denke daran, dass das Investieren ein langfristiges Spiel ist. Menschen, die mit ihren Investitionen Erfolg haben, haben eine solide Strategie entwickelt, an der sie auch dann festhalten, wenn der Markt schwankt.

Das Bestreben, auf kurzfristige Ereignisse zu reagieren, kann den Unterschied in deinem Portfolio ausmachen und dir helfen, deine langfristigen Ziele zu erreichen. Denke daran, dass es nur um die Zeit im Markt geht und nicht um das Timing des Marktes, der zu einer erfolgreichen Investition führt.


Die genannten Informationen dienen nicht der Steuer-, Investitions- oder Finanzberatung. Die Informationen werden ohne Berücksichtigung der Anlageziele, der Risikotoleranz oder der finanziellen Umstände eines bestimmten Anlegers präsentiert und sind möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse.

Risikohinweis: Investieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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